Einreichung Hauptwettbewerb

Der goEast Wettbewerb steht im Mittelpunkt des Festivals. Er spiegelt das Filmschaffen Mittel- und Osteuropas in seinem großen Facettenreichtum mit Filmproduktionen aus den Jahren 2021 und 2022. Die Filme haben die Chance auf Preise, die von einer fünfköpfigen internationalen Jury verliehen werden: die „Goldene Lilie" für den Besten Film, den Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie sowie den Preis für den besten Dokumentarfilm. Zudem werden zwei FIPRESCI-Preise der internationalen Filmkritik vergeben.

Ab dem 20. September 2021 sind Filmemacher:innen aus Mittel- und Osteuropa dazu eingeladen, ihre Spiel- und Dokumentarfilme zum 22. goEast Filmfestival einzureichen, das vom 19.–25. April 2022 in Wiesbaden stattfinden wird.

Die Einreichung ist ab dem 20. September 2021 über unsere Festivaldatenbank Eventival oder über das Online-Portal FilmFreeway bis zum 31. Dezember 2021 möglich.

Zur Einreichung via Eventival.

Zur Einreichung via FilmFreeway.

Richtlinien goEast 2022 – Hauptwettbewerb

1. goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films sieht sein Ziel darin, die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit auf Filme aus Mittel- und Osteuropa zu lenken, eine Plattform für internationale Kontakte unter den Filmschaffenden Europas zu bieten, unabhängige Filmschaffende in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen und die Verständigung zwischen den Kulturen in Ost- und Westeuropa zu fördern. goEast ist ein Projekt des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt).

2. Das 22. goEast Filmfestival findet vom 19.04. bis 25.04.2022 in Wiesbaden statt. Das Festival präsentiert aktuelle Filmproduktionen – Spiel- und Dokumentarfilme sowie hybride Formate – aus den Ländern Mittel- und Osteuropas (*zugelassene Länder, siehe unten) sowie Koproduktionen mit maßgeblicher Beteiligung aus diesen Ländern im Wettbewerb, außer Konkurrenz und in Sonderprogrammen.

3. Für die Teilnahme am Wettbewerb müssen die Filme folgende Kriterien erfüllen:
* Zugelassene Vorführformate: 35mm oder DCP, mind. 60 Min. lang. Ausnahmen sind vom Festival zu genehmigen.
* Produktionen der Jahre 2021 und 2022.
* Kein Kinostart und keine Fernsehausstrahlung in Deutschland vor Festivalende.
* Der oder die Regisseur:in hat die Staatsbürgerschaft eines der zugelassenen Länder aus Mittel- oder Osteuropa (s. Liste unten) und/oder hat in einem der zugelassenen Länder seinen oder ihren Wohnsitz und Lebensmittelpunkt.

4. Eine Auswahlkommission bestimmt die Filme für den Wettbewerb unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es bestehen keine rechtlichen Ansprüche auf die Teilnahme am Wettbewerb.

5. Die Festivalleitung ernennt eine unabhängige internationale Jury. Die Jury entscheidet über die Vergabe der Preise des Festivals. Diese Entscheidung ist endgültig und die Jury ist nicht verpflichtet, eine Erklärung zu ihrer Entscheidung abzugeben. Die Preise: Goldene Lilie für den Besten Film (10.000 Euro), Preis der Stadt Wiesbaden für die Beste Regie (7.500 Euro), Preis für den besten Dokumentarfilm" (4.000 Euro). Die Goldene Lilie für den besten Film wird an den oder die Produzent:innen des Gewinnerfilms ausgezahlt. Falls mehrere Koproduzent:innen aus Mittel- und Osteuropa (s. Liste der zugelassenen Länder) am Werk beteiligt sind, wird das Preisgeld proportional auf die (Ko-)Produzent:innen verteilt. Koproduzent:innen aus anderen Ländern erhalten kein Preisgeld. Der Preis der Stadt Wiesbaden für die Beste Regie sowie der Preis für den besten Dokumentarfilm werden an die Regisseur:innen des Films ausgezahlt. Die Auszahlung des Preisgeldes erfolgt entweder persönlich in Bar während des Festivals oder wird innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Festivals auf das Bankkonto des oder der Gewinner:in überwiesen.

6. Nachdem die Teilnahme des Films am Festival öffentlich bekannt gegeben ist, kann der Film nicht mehr aus dem Festivalprogramm zurückgezogen werden.

7. Filme werden nur in Originalsprache mit englischen Untertiteln zugelassen. Das Festival behält sich vor, für die Spiel- und die Dokumentarfilme des Wettbewerbs deutsche Untertitel zu produzieren.

8. Das Festival zeigt den Film in max. drei Vorführungen. Weitere Vorführungen, entweder im Kino oder online, können in Absprache mit den Rechteinhaber:innen einzeln vereinbart werden.

9. Bis zum 31.12.2021 sind die Filme für die Auswahlkommission als Online-Link, zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Online-Anmeldeformular (über Eventival) und Anlagen einzureichen. Online-Einreichungen via FilmFreeway sind ebenfalls möglich. Für die ausgewählten Filme bitten wir die Rechteinhaber:innen eine digitale Version (Screener) mit englischen Untertiteln zur Verfügung zu stellen.

10. Eine Vorführkopie soll erst nach Erhalt der offiziellen Einladung zugeschickt werden. Sie muss mindestens zehn Tage vor dem Beginn des Festivals eintreffen (d.h. 9. April 2022).

11. Vorführkopien sollten vorzugsweise digital zugeschickt werden. Falls die DCP auf einem physischen Datenträger oder 35mm Kopie geschickt wird, tragen die Teilnehmer:innen die Kosten für Transport, Versicherung und Verzollung der Filme.

12. Das Festival übernimmt die Kosten für die Versicherung der physischen Datenträger der Filme vor Ort von der Ankunft in Wiesbaden bis zur Rückgabe an das Transportunternehmen in Höhe des Kopienwerts.

13. Nur der oder die Rechteinhaber:in oder dessen oder deren Bevollmächtigte:r kann den Film zur Teilnahme am Festival anmelden. Mit der Anmeldung bestätigen Sie, dass Sie berechtigt sind den Film für den Wettbewerb des 22. goEast-Filmfestivals einzureichen.

14. Das Festival ist berechtigt, eine digitale Version des Films zu archivieren und während des Festivals in der Online-Mediathek akkreditierten Festivalbesuchern zugänglich zu machen.

15. Zum Zwecke der Außendarstellung (Werbemittel und Pressearbeit) des Festivals liefert der oder die Einreicher:in Texte und Bilder, und räumt dem Festival die Rechte zur Verwendung im Festivalkatalog, Programmheft, der Webseite und anderen Werbemitteln ein. Des Weiteren werden Rechte eingeräumt, den Trailer und Ausschnitte des Films zu Werbe- und Pressezwecken zu verwenden. Mit der Einreichung der Materialien bestätigt der oder die Einreicher:in die Rechte an den Materialien zu besitzen.

16. Die Anmeldung des Films zum Festival bedeutet die Anerkennung der Festival-Richtlinien.

17. Die Festivalleitung hat das Recht, in bestimmten und begründeten Fällen Sonderregelungen zu treffen und Ausnahmen zuzulassen.

18. Gerichtsstand ist Frankfurt am Main.

19. Einreichfrist ist der 31. Dezember 2021.

Liste der zugelassenen Länder:
Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus / Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Usbekistan