EVA NOVÁ EVA NOVÁ

Eva, einst ein gefeierter Filmstar, kehrt von einer ihrer zahlreichen Alkoholentwöhnungskuren zurück in ihre Heimat in der slowakischen Provinz. Schon früh hat sie diese verlassen. Die Zeit der großen Erfolge ist vorbei, die Rollen bleiben aus – 62, nüchtern und mit der Realität konfrontiert, wird ihr bewusst, was ihr wirklich etwas bedeutet und sie ist fest entschlossen ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Sie macht sich auf den Weg zu ihrem Sohn Dodo, den sie zurückließ, als er noch ein Kind war. Dodo ist mittlerweile 40, verheiratet und hat eigene Kinder. Als Eva plötzlich bei ihm auftaucht, stellt sie fest, dass die Zeit die Wunden nicht geheilt hat und die Verletzungen der Vergangenheit unüberwindbar scheinen. Gibt es nach so vielen Jahren die Möglichkeit eines Neuanfangs? Realistisch und ohne zu beschönigen zeigt der Dokumentarfilmemacher Marko Škop in seinem Spielfilmdebüt den Versuch einer Alkoholkranken – beeindruckend gespielt von Emília Vášáryová – einen Neubeginn zu wagen. Der lange Weg aus der Abhängigkeit ist gleichzeitig ihr Weg zur Selbstbestimmung. Der Film stellt die Frage nach Hoffnung auf Vergebung und auf eine zweite Chance im Leben, die erst die anderen ermöglichen können.
Regie
Marko Škop
Geboren 1974 in Prešov, Ostslowakei. Er studierte Publizistik und Regie an der Akademie für Musik und Dramatische Künste in Bratislava. Seine beiden Dokumentarfilme INÉ SVETY und OSADNÉ wurden auf dem Karlovy Vary IFF ausgezeichnet. 2010 erhielt OSADNÉ bei goEast den Reinhard Kämpf-Preis. EVA NOVÁ ist sein erster Spielfilm und gewann auf dem Toronto IFF den FIPRESCI-Preis.
Trailer
präsentiert von:

Slowakische Republik, Tschechische Republik 2015
106 min, DCP, Farbe



Original mit englischen Untertiteln

Regie

Marko Škop

Buch

Marko Škop

Kamera

Ján Meliš - ASK

Schnitt

František Krähenbiel
Marina Andree Škop

Sound

Jan Čeněk

Co-Produzent_Innen

Alice Tabery

Darsteller_Innen

Žofia Martišová
Emília Vášáryová
Milan Ondrík
Anikó Vargová
Michaela Melišová

Produzent_Innen

Marko Škop
Ján Meliš

Vorstellungen: