oppose othering!

Menschenrechtlich engagiertes Filmemachen im Team und auf Reisen

OPPOSE OTHERING!, das sich mit ethischem Filmemachen beschäftigt, geht 2018 in die dritte Runde. In diesem Jahr bündeln wir unsere Energien, um in Deutschland und Osteuropa ein filmisches Umfeld zu entwickeln, in dem Minderheiten gleichberechtigt sind und Vielfalt respektiert wird. Im Rahmen von goEast 2018 begegnen sich Teilnehmer*innen und Expert*innen verschiedener Bereiche in Workshops, bei Diskussionen, Netzwerkveranstaltungen und Fallstudien. Für die Teilnahme am OO!-Programm 2018 suchen wir mutige und konstruktive Kämpfer*innen für soziale Gerechtigkeit, die bereit sind,
Teil eines internationalen Netzwerks gegen Othering zu werden und Teilhabe Normalität werden zu lassen.
Junge Kultur- und Filmschaffende, die Regie führen, Filme produzieren oder verleihen, im Festivalbereich oder im Kulturmanagement tätig sind und aus Mittel- und Osteuropa oder Deutschland kommen, sind herzlich eingeladen, sich bei uns zu bewerben. Wichtig ist uns bei Bewerber*innen der Wille, die Zukunft des Kinos in ihren jeweiligen Ländern zu gestalten und Wege zu entwickeln, Minderheiten hierbei einzubeziehen.
Zusätzlich zu einem thematisch fokussierten Filmprogramm werden die OPPOSE OTHERING! Tandemfilme, gerade noch in Produktion, im April bei goEast ihre Weltpremieren feiern, bevor sie sich auf die Reise zu Festivals in ganz Europa begeben. Filmerlebnisse, die Horizonte erweitern, sind hier garantiert!


/ Ausbildung und Vernetzung – Der vorbereitende OPPOSE OTHERING!-Workshop
Eine unabhängige Auswahlkommission nominiert zehn Tandems, die während des goEast Filmfestivals zu einem intensiven Training zusammenkommen: Mit erfahrenen FilmemacherInnen und ExpertInnen setzen sie sich mit Othering-Phänomenen auseinander, entwickeln ihre Projektidee weiter und präsentieren diese vor einer dreiköpfigen Fachjury.

/ Die Realisierung – Vom Pitch zur Produktion
Die Fachjury wählt in einem Pitch am letzten Workshoptag die fünf teilnehmenden Teams aus. Diese erhalten für ihren Dreh Produktionspreisgelder in Höhe von 3.000 Euro und haben bis zur goEast-Edition des darauffolgenden Jahres Zeit, Kurzfilme an zwei Drehorten zu realisieren. Das OPPOSE OTHERING!-Projektteam unterstützt die Tandems beratend, stellt Kontakte her und hilft bei organisatorischen Fragen.

/ Die Verbreitung – Projektwebsite und OPPOSE OTHERING!-Netzwerk
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der Aufbau eines OPPOSE OTHERING!-Netzwerks, das Partnerfestivals und Akteure für Menschenrechtsarbeit vereint.
In den nächsten Monaten werden wir die OPPOSE OTHERING!-Website launchen. Die entstandenen Kurzfilme werden hier ebenso präsentiert wie das Partnernetzwerk. So entsteht eine Plattform für Menschen und Organisationen, die sich mit Phänomenen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beschäftigen.

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