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AYKA

Beim Filmfestival in Cannes 2018 wurde Sergey Dvortsevoys Drama AYKA gefeiert und mit der Goldenen Palme für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Zurecht, denn die intensive Performance von Samal Yeslyamova bleibt noch lange in Erinnerung. Sie spielt Ayka, eine junge Kirgisin, die illegal in Moskau lebt und arbeitet. Der stark von Armut und Not betroffene Alltag lässt ihr keine andere Wahl, als ihren Sohn nach seiner Geburt im Krankenhaus zu verlassen – eine Entscheidung, zu der viele kirgisische Frauen aufgrund ihrer menschenunwürdigen Lebenszustände gezwungen werden.
Einige Zeit später führt Aykas mütterliche Sehnsucht sie zu dem verzweifelten Versuch, das verlassene Kind zu finden.

So, wie das Sein das Bewusstsein bestimmt, ist auch AYKA ein Film über die unentwegte Auseinandersetzung des Individuums mit seinem gesellschaftlichen Umfeld, welche unvermeidlich dem Einfluss seiner Gefühle ausgesetzt ist.

AYKA

R/D/PL/KAS 2018, 100 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Sergey Dvortsevoy
Buch: Sergey Dvortsevoy, Gennady Ostrovsky
Kamera: Jolanta Dylewska
Mit Samal Yeslyamova, Zhipargul Abdilaeva, David Alaverdyan
Bildquelle: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

DIENSTAG 11.06.2019 20:00 UHR - CALIGARI FILMBÜHNE