DO YOU KNOW “SUNDAY-MONDAY”?

Symposium

Visual pleasure, surrealer Humor und tiefgründige Politkunst – einer der ersten Spielfilmregisseurinnen in Ungarn, Lívia Gyarmathy, gelang mit ihrem Debüt überraschend offene Systemkritik mitten in der repressiven Kádár-Ära. Eine farbenfrohe Kombinatskomödie in Cinemascope als realsozialistischer Sci-Fi, mit High-Tech-Videoüberwachung und einer unüberschaubaren Röhrenkonstruktion auf dem Gelände einer Chemiefabrik. Niemand außer ein paar Leitungspersonen darf wissen, was die Röhren enthalten. Fast 50 Jahre später erklärte die Regisseurin in einem Interview für die Zeitschrift Frauen und Film: „Gott sei Dank haben die meisten Mitglieder der Filmhauptdirektion nicht verstanden, was der Film sagen wollte.“
HUN 1969 / 88 min / OmeU
Sprache: Ungarisch
Regie: Lívia Gyarmathy
Vorstellungen
  • Murnau Do, 23.04. / 21:30 Uhr
  • Drehbuch: Géza Böszörményi
  • Kamera: Tamás Somló
  • Musik: Zdenkó Tamássy, György Kovács
  • Besetzung: Edit Soós , Ila Schütz, Ferenc Kállai, Éva Schubert, Manyi Kiss, Margit Dajka, Gábor Agárdy, Árpád Gyenge, József Fonyó, Árpád Szabó, István Sztankay
  • Produktionsfirma: Mafilm, Studio 3
  • Rechte: National Film Institute Hungary – Film Archive
Visual pleasure, surrealer Humor und tiefgründige Politkunst – einer der ersten Spielfilmregisseurinnen in Ungarn, Lívia Gyarmathy, gelang mit ihrem Debüt überraschend offene Systemkritik mitten in der repressiven Kádár-Ära. Eine farbenfrohe Kombinatskomödie in Cinemascope als realsozialistischer Sci-Fi, mit High-Tech-Videoüberwachung und einer unüberschaubaren Röhrenkonstruktion auf dem Gelände einer Chemiefabrik. Niemand außer ein paar Leitungspersonen darf wissen, was die Röhren enthalten. Fast 50 Jahre später erklärte die Regisseurin in einem Interview für die Zeitschrift Frauen und Film: „Gott sei Dank haben die meisten Mitglieder der Filmhauptdirektion nicht verstanden, was der Film sagen wollte.“
  • Drehbuch: Géza Böszörményi
  • Kamera: Tamás Somló
  • Musik: Zdenkó Tamássy, György Kovács
  • Besetzung: Edit Soós , Ila Schütz, Ferenc Kállai, Éva Schubert, Manyi Kiss, Margit Dajka, Gábor Agárdy, Árpád Gyenge, József Fonyó, Árpád Szabó, István Sztankay
  • Produktionsfirma: Mafilm, Studio 3
  • Rechte: National Film Institute Hungary – Film Archive