DER STRENGE JÜNGLING

Symposium

Der prominente Dr. Stepanow und seine jungen Frau Mascha teilen ihre große und reich dekorierte Villa mit dem parasitären Fedor Zitronov, für dessen Anwesenheit im Haushalt es nur die unwahrscheinlichsten Erklärungen gibt. Ebenso wenig plausibel ist die Bekanntschaft der Familie mit dem stolzen und statuengleichen Anführer des Bundes der jungen Kommunisten, Grisha Fokin. Der Film, der sich mit der Rolle der freien Liebe und des freien Willens in der sowjetischen sozialen und politischen Ökonomie befasst, wurde zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung verboten, da er den ästhetischen Anforderungen des Sozialistischen Realismus nicht entsprach. Im Nachhinein stellten Kritiker:innen ein zusätzliches Element fest, dass das Werk für seine Zeit und seinen Ort ungewöhnlich machte - die unverkennbare Homoerotik des Films.
A SEVERE YOUNG MAN
UaSSR 1936 / 100 min
Regie: Abram Room
Vorstellungen
  • Murnau-Filmtheater Sa, 27.04. / 17:00 Uhr
  • Kamera: Yuri Yekelchik
  • Musik: Gavriil Popov
  • Besetzung: Dmitri Dorlyak, Olga Zhizneva, Yuri Yuryev, Maksim Shtraukh, Valentina Serova, Georgiy Sochevko, Irina Volodko, Aleksandr Chistyakov, Dmitri Golubinsky, Ekaterina Melnikova
Der prominente Dr. Stepanow und seine jungen Frau Mascha teilen ihre große und reich dekorierte Villa mit dem parasitären Fedor Zitronov, für dessen Anwesenheit im Haushalt es nur die unwahrscheinlichsten Erklärungen gibt. Ebenso wenig plausibel ist die Bekanntschaft der Familie mit dem stolzen und statuengleichen Anführer des Bundes der jungen Kommunisten, Grisha Fokin. Der Film, der sich mit der Rolle der freien Liebe und des freien Willens in der sowjetischen sozialen und politischen Ökonomie befasst, wurde zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung verboten, da er den ästhetischen Anforderungen des Sozialistischen Realismus nicht entsprach. Im Nachhinein stellten Kritiker:innen ein zusätzliches Element fest, dass das Werk für seine Zeit und seinen Ort ungewöhnlich machte - die unverkennbare Homoerotik des Films.
  • Kamera: Yuri Yekelchik
  • Musik: Gavriil Popov
  • Besetzung: Dmitri Dorlyak, Olga Zhizneva, Yuri Yuryev, Maksim Shtraukh, Valentina Serova, Georgiy Sochevko, Irina Volodko, Aleksandr Chistyakov, Dmitri Golubinsky, Ekaterina Melnikova