Veranstaltungen

Neben dem Filmprogramm präsentieren wir zahlreiche weitere Veranstaltungen wie tiefschürfende Filmtalks mit den Gästen der Wettbewerbsfilme, ein Werkstattgespräch mit unserem Hommage-Gast Lana Gogoberidze. Hinzu kommen weitere aufschlussreiche Panels, nicht zuletzt das umfangreiche Vortragsprogramm unseres Symposiums, das sich mit Jean-Luc Godards Verhältnis zu Mittel- und Osteuropa befasst.

RUSSISCHES KINO BOYKOTTIEREN: EINE UKRAINISCHE PERSPEKTIVE

Einleitung: Barbara Wurm (Berlinale, Auswahlkommission goEast, Humboldt-Universität Berlin) und anschließende Gesprächsrunde mit Volodymyr Sheiko (Generaldirektor des Ukrainischen Instituts), Daria Badior (Filmkritikerin, FIPRESCI-Mitglied, Ko-Kuratorin der Woche der Kritik in Kyjiw), Hanna Hrytsenko (Soziologin mit einem Schwerpunkt in Rechtsextremismus und Gender), Natalia Libet (Filmproduzentin), Viktoria Leshchenko (Programmdirektorin Docudays UA),Alina Gorlova und Maksym Nakonechnyi (Unabhängige Filmschaffende und goEast-Preisträger mit DER REGEN WIRD NIEMALS ENDEN). Moderiert von Festivalleiterin Heleen Gerritsen

Am 26. Februar 2022, zwei Tage nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine, hat die Ukrainische Filmakademie einen Aufruf zum Boykott russischer Filme veröffentlicht. In diesem Panel wird eine Gruppe von Filmschaffenden und Vertreter:innen kultureller Institutionen die Hintergründe des Boykotts herausarbeiten. Die Teilnehmenden werden über ihre Motivationen reden, was sie bereits erreicht haben und was sie noch hoffen, zu erreichen. Verfestigt sowjetisches und russisches Kino imperiale und rassistische Vorurteile? Sollte russischer Film neu bewertet werden? Wie gehen wir mit oppositionellen Filmschaffenden aus Russland um? Und: Wie wird die ukrainische Filmlandschaft in der Zukunft aussehen? Nach der Debatte wird das Publikum die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.