MUTTER DES ASPHALTS

Wettbewerb

Auf den ersten Blick sind Mare und Janko ein ganz normales Paar um die 30. Sie gehören der aufstrebenden kroatischen Mittelschicht an, haben solide Jobs und leben mit ihrem siebenjährigen Sohn Bruno in einer neuen Eigentumswohnung. Aber der schöne Schein trügt, die Beziehung der beiden steckt nicht nur wegen der Schulden für das Apartment in einer tiefen Krise. Der Umgang miteinander ist kühl bis provozierend, und Mare hat gerade, kurz vor Weihnachten, ihren Job verloren. Nach einem Streit packt Mare in aller Eile das Nötigste zusammen und verlässt mit Bruno die Wohnung. Dem Jungen erzählt sie, das Ganze sei Teil eines „Abenteuers“, in Wahrheit aber weiß sie nicht, wie es weitergehen soll. Mittellos und allein bleibt Mare keine Wahl, als die Nächte mit ihrem Kind in eisiger Kälte auf der Rückbank des Autos zu verbringen. Dabei erweckt sie das Interesse des Wachmanns Milan. Matanics Chronik der kroatischen Nachkriegsgeneration zwischen brüchigen materiellen Verhältnissen und nicht nur emotionaler Heimatlosigkeit kritisiert Konsumismus und kleinbürgerliche Enge und kratzt unbarmherzig an der schönen Oberfläche der gut situierten Mittelschicht: Seine Bilder voller Einsamkeit legen überkommene Geschlechterverhältnisse, erstarrte zwischenmenschliche Beziehungen und emotionale Kälte frei.
MAJKA ASFALTA / MOTHER OF ASPHALT
HRV 2010 / 104 min
Regie: Dalibor Matanić
  • Drehbuch: Tomislav Zajec,Dalibor Matanić
  • Kamera: Vanja Černjul
  • Schnitt: Tomislav Pavlić
  • Musik: Jura Ferina,Pavao Miholjević
  • Besetzung: Marija Škaričić,Janko Popović Volarić,Krešimir Mikić,Noa Nikolić
  • Produktion: Ankica Jurić Tilić
  • Produktionsfirma: Kinorama - Croatia
  • Co-Produktionsfirma: Hrvatska radiotelevizija - Croatia
Auf den ersten Blick sind Mare und Janko ein ganz normales Paar um die 30. Sie gehören der aufstrebenden kroatischen Mittelschicht an, haben solide Jobs und leben mit ihrem siebenjährigen Sohn Bruno in einer neuen Eigentumswohnung. Aber der schöne Schein trügt, die Beziehung der beiden steckt nicht nur wegen der Schulden für das Apartment in einer tiefen Krise. Der Umgang miteinander ist kühl bis provozierend, und Mare hat gerade, kurz vor Weihnachten, ihren Job verloren. Nach einem Streit packt Mare in aller Eile das Nötigste zusammen und verlässt mit Bruno die Wohnung. Dem Jungen erzählt sie, das Ganze sei Teil eines „Abenteuers“, in Wahrheit aber weiß sie nicht, wie es weitergehen soll. Mittellos und allein bleibt Mare keine Wahl, als die Nächte mit ihrem Kind in eisiger Kälte auf der Rückbank des Autos zu verbringen. Dabei erweckt sie das Interesse des Wachmanns Milan. Matanics Chronik der kroatischen Nachkriegsgeneration zwischen brüchigen materiellen Verhältnissen und nicht nur emotionaler Heimatlosigkeit kritisiert Konsumismus und kleinbürgerliche Enge und kratzt unbarmherzig an der schönen Oberfläche der gut situierten Mittelschicht: Seine Bilder voller Einsamkeit legen überkommene Geschlechterverhältnisse, erstarrte zwischenmenschliche Beziehungen und emotionale Kälte frei.
  • Drehbuch: Tomislav Zajec,Dalibor Matanić
  • Kamera: Vanja Černjul
  • Schnitt: Tomislav Pavlić
  • Musik: Jura Ferina,Pavao Miholjević
  • Besetzung: Marija Škaričić,Janko Popović Volarić,Krešimir Mikić,Noa Nikolić
  • Produktion: Ankica Jurić Tilić
  • Produktionsfirma: Kinorama - Croatia
  • Co-Produktionsfirma: Hrvatska radiotelevizija - Croatia