SAUERSTOFFSTATION

Wettbewerb

Im Sommer 1980 wurde Mustafa Dzhemilev, ein Menschenrechtsaktivist und Führer der krimtatarischen Nationalbewegung, nach Beendigung seines 303-tägigen Hungerstreiks in das abgelegene sibirische Dorf Zyryanka verbannt. Dort arbeitet er in einer Sauerstoffstation zusammen mit ehemaligen Häftlingen und Alkoholikern und ist in eine endlose Routine vertieft, die an den sagenhaften Sisyphos erinnert. Sein Schicksal zieht andere Menschen an: Der fanatische Staatsanwalt Yegor Shalandin, der Mustafa als Feind des kommunistischen Systems betrachtet und eine Gelegenheit sieht, den unbeugsamen Aktivisten zu beseitigen, indem er kompromittierende Beweise sammelt. Safinar, eine sensible und mutige Krimtatarin, die Mustafa nur aus Briefen kennt, kommt ebenfalls nach Zyryanka, um die lebende Legende ihres Volkes persönlich zu treffen. Der Film, der voller Symbolik und mit den Mitteln des magischen Realismus wahre Begebenheiten erzählt, beleuchtet die existenzielle Frage nach dem Glück. Das Leben Mustafa Dzhemilevs, der in der Verbannung lebt und im Fadenkreuz des kommunistischen Systems steht, ist eine Geschichte des Widerstands, der Leidenschaft und des unaufhaltsamen Wunsches nach Freiheit.
OXYGEN STATION
SWE, SVK, CZE, UKR 2023 / 106 min
Regie: Ivan Tymchenko
Vorstellungen
  • Caligari So, 28.04. / 21:00 Uhr
  • Apollo Mo, 29.04. / 15:00 Uhr
  • Drehbuch: Mykhailo Brynykh, Ivan Tymchenko
  • Kamera: Thomas Stokowski
  • Schnitt: Ivan Bannikov, Karolina Maciejewska
  • Musik: Jun Miyake
  • Ton: Vasyl Yavtushenko, Krystof Blabla
  • Besetzung: Borys Orlov, Khrystyna Deilyk, Viktor Poltoratskyi
  • Produktion: Svitlana Soloviova, Alzbeta Janackova, Peter Krupenin
  • Produktionsfirma: Svitlofor Film
  • Co-Produktionsfirma: Flying Colors Pictures, HOBAB (peter@hobab.se), Silk Films (martina@silkfilms.cz)

Im Sommer 1980 wurde Mustafa Dzhemilev, ein Menschenrechtsaktivist und Führer der krimtatarischen Nationalbewegung, nach Beendigung seines 303-tägigen Hungerstreiks in das abgelegene sibirische Dorf Zyryanka verbannt. Dort arbeitet er in einer Sauerstoffstation zusammen mit ehemaligen Häftlingen und Alkoholikern und ist in eine endlose Routine vertieft, die an den sagenhaften Sisyphos erinnert. Sein Schicksal zieht andere Menschen an: Der fanatische Staatsanwalt Yegor Shalandin, der Mustafa als Feind des kommunistischen Systems betrachtet und eine Gelegenheit sieht, den unbeugsamen Aktivisten zu beseitigen, indem er kompromittierende Beweise sammelt. Safinar, eine sensible und mutige Krimtatarin, die Mustafa nur aus Briefen kennt, kommt ebenfalls nach Zyryanka, um die lebende Legende ihres Volkes persönlich zu treffen. Der Film, der voller Symbolik und mit den Mitteln des magischen Realismus wahre Begebenheiten erzählt, beleuchtet die existenzielle Frage nach dem Glück. Das Leben Mustafa Dzhemilevs, der in der Verbannung lebt und im Fadenkreuz des kommunistischen Systems steht, ist eine Geschichte des Widerstands, der Leidenschaft und des unaufhaltsamen Wunsches nach Freiheit.
  • Drehbuch: Mykhailo Brynykh, Ivan Tymchenko
  • Kamera: Thomas Stokowski
  • Schnitt: Ivan Bannikov, Karolina Maciejewska
  • Musik: Jun Miyake
  • Ton: Vasyl Yavtushenko, Krystof Blabla
  • Besetzung: Borys Orlov, Khrystyna Deilyk, Viktor Poltoratskyi
  • Produktion: Svitlana Soloviova, Alzbeta Janackova, Peter Krupenin
  • Produktionsfirma: Svitlofor Film
  • Co-Produktionsfirma: Flying Colors Pictures, HOBAB (peter@hobab.se), Silk Films (martina@silkfilms.cz)