Einreichung Wettbewerb

Am 15. September ist die Ausschreibung für die 20. Ausgabe des goEast Filmfestivals gestartet. Filmemacher*innen aus Mittel- und Osteuropa sind eingeladen, ihre Spiel- und Dokumentarfilme für den Wettbewerb einzureichen.

Die Einreichung ist möglich über unsere Festivaldatenbank Eventival oder über das Online-Portal FilmFreeway. Die Einreichung ist bis zum 15. Januar 2020 möglich.

Zur Einreichung via Eventival.

Zur Einreichung via FilmFreeway.

Richtlinien goEast 2020 – Wettbewerb für Spiel- und Dokumentarfilme

1. goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films sieht sein Ziel darin, die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit auf Filme aus Mittel- und Osteuropa zu lenken, eine Plattform für internationale Kontakte unter den Filmschaffenden Europas zu bieten und die Verständigung zwischen den Kulturen in Ost- und Westeuropa zu fördern. goEast ist ein Projekt des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt).

2. Das 20. goEast Filmfestival findet vom 05.05. bis 11.05.2020 in Wiesbaden statt. Das Festival präsentiert aktuelle Filmproduktionen – Spiel- und Dokumentarfilme – aus den Ländern Mittel- und Osteuropas (*zugelassene Länder, siehe unten) sowie Koproduktionen mit maßgeblicher Beteiligung aus diesen Ländern im Wettbewerb, außer Konkurrenz und in Sonderprogrammen.

3. Für die Teilnahme am Wettbewerb müssen die Filme folgende Kriterien erfüllen:
* Spielfilme: 35mm oder DCP, mind. 60 Min. lang. Ausnahmen sind vom Festival zu genehmigen.
* Dokumentarfilme: 35mm, DCP, Blu-ray, mind. 60 Min. lang.
* Produktionen der Jahre 2019 und 2020.
* Kein Kinostart und keine Fernsehausstrahlung in Deutschland vor Festivalende.
* Der/Die Regisseur*in hat die Staatsbürgerschaft eines der zugelassenen Länder aus Mittel- oder Osteuropa (s. Liste unten) und/oder hat in einem der zugelassenen Ländern seinen/ihren Wohnsitz und Lebensmittelpunkt.

4. Eine Auswahlkommission bestimmt Filme für den Wettbewerb unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es bestehen keine rechtlichen Ansprüche auf die Teilnahme am Wettbewerb.

5. Die Festivalleitung ernennt eine unabhängige internationale Jury. Die Jury entscheidet über die Vergabe der Preise des Festivals. Diese Entscheidung ist endgültig und die Jury ist nicht verpflichtet, eine Erklärung zu ihrer Entscheidung abzugeben.
Die Preise: Goldene Lilie für den Besten Film (10.000 Euro), Preis der Stadt Wiesbaden für die Beste Regie (7.500 Euro), Preis des Auswärtigen Amtes für „kulturelle Vielfalt" (4.000 Euro). Die Goldene Lilie für den besten Film wird an den Produzenten des Gewinnerfilms ausgezahlt. Falls mehrere Koproduzenten aus Mittel- und Osteuropa (s. Liste der zugelassenen Länder) am Werk beteiligt sind, wird das Preisgeld proportional auf die (Ko-)Produzenten verteilt. Koproduzenten aus anderen Ländern erhalten kein Preisgeld. Der Preis der Stadt Wiesbaden für die Beste Regie sowie der Preis des Auswärtigen Amtes für kulturelle Vielfalt werden an die Regisseur*innen des Films ausgezahlt. Die Auszahlung des Preisgeldes erfolgt entweder persönlich in Bar während des Festivals oder wird innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Festivals auf das Bankkonto des/der Gewinners*in überwiesen.

6. Nachdem die Teilnahme des Films am Festival öffentlich bekannt gegeben ist, kann der Film nicht mehr aus dem Festivalprogramm zurückgezogen werden.

7. Filme werden nur in Originalsprache mit englischen Untertiteln zugelassen. Das Festival behält sich vor, für die Spielfilme und die Dokumentarfilme des Wettbewerbs deutsche Untertitel zu produzieren.

8. In Übereinstimmung mit den internationalen Richtlinien zeigt das Festival den Film in max. drei Vorführungen.

9. Bis zum 15.01.2020 sind die Spielfilme und Dokumentarfilme für die Auswahlkommission als Online-Link, zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Online-Anmeldeformular (über Eventival) und Anlagen einzureichen. Online-Einreichungen via Filmfreeway sind ebenfalls möglich. Für die ausgewählten Filme bitten wir die Rechteinhaber*innen eine digitale Version (Screener) mit englischen Untertiteln zur Verfügung zu stellen.

10. Eine Vorführkopie soll erst nach Erhalt der offiziellen Einladung zugeschickt werden. Sie muss mindestens 10 Tage vor dem Beginn des Festivals eintreffen.

11. Sofern nicht anders vereinbart, tragen die Teilnehmer die Kosten für Transport, Versicherung und Verzollung der Filme.

12. Das Festival übernimmt die Kosten für die Versicherung der Filme vor Ort von der Ankunft in Wiesbaden bis zur Rückgabe an das Transportunternehmen in Höhe des Kopienwerts.

13. Nur der Rechteinhaber oder sein Bevollmächtigter kann den Film zur Teilnahme am Festival anmelden. Mit der Anmeldung bestätigen Sie, dass Sie berechtigt sind den Film für den Wettbewerb des 20. goEast-Filmfestivals einzureichen.

14. Das Festival ist berechtigt, eine digitale Version des Films zu archivieren und während des Festivals in der Mediathek akkreditieren Festivalbesuchern zugänglich zu machen.

15. Zum Zwecke der Außendarstellung (Werbemittel und Pressearbeit) des Festivals liefert der/die Einreicher*in Texte und Bilder, und räumt dem Festival die Rechte zur Verwendung im Festivalkatalog, Programmheft, der Webseite und anderen Werbemitteln ein. Des Weiteren werden Rechte eingeräumt, den Trailer und Ausschnitte des Films zu Werbe- und Pressezwecken zu verwenden. Mit der Einreichung der Materialien bestätigt der/die Einreicher*in die Rechte an den Materialien zu besitzen.

16. Die Anmeldung des Films zum Festival bedeutet die Anerkennung der Festival-Richtlinien.

17. Die Festivalleitung hat das Recht, in bestimmten und begründeten Fällen Sonderregelungen zu treffen und Ausnahmen zuzulassen.

18. Gerichtsstand ist Frankfurt am Main.

19. Einreichfrist ist der 15. Januar 2020.

Liste der zugelassenen Länder:
Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus / Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Turkmenistan, Ukraine, Ungarn, Usbekistan